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  Eine Einrichtung der Evangelischen Altenhilfe des Kirchenkreises Altenkirchen

Leitbild zur Pflege


Das liegt uns am Herzen

Sich in guten Händen fühlen, ist das Ziel unserer pflegerischen Betreuung. Jeder Mensch ist ein Werk aus Gottes Schöpfung – gewollt und geliebt. Deshalb sehen wir unsere Bewohner ganzheitlich und individuell.
Die Wahrung seiner Würde, sein Recht auf Selbstbestimmung, der Erhalt und die Förderung seiner Eigenständigkeit bestimmen das Angebot unserer Lebenshilfe. Träger und Mitarbeiter sehen darin ihren diakonischen Auftrag zum Nächsten.

Im Evangelischen Altenzentrum leben alte und pflegebedürftige Menschen in einer wohngemeinschaftlichen Atmosphäre, in der jeder seine Persönlichkeit entfalten und seine Lebenssituation frei und individuell gestalten kann.

#Jedem Bewohner bieten wir wohnlich eingerichtete Einzelzimmer mit einer behindertengerechten Nasszelle, in der jeder seine private Sphäre leben kann. Für Ehepaare besteht die Möglichkeit einer gemeinsamen Wohnform. Die Apartments können individuell mit Bildern oder anderen Erinnerungstücken zusätzlich gestaltet werden, die eine vertrauensvolle und orientierte Sphäre schaffen.
In den wohngemeinschaftlichen Umgebungen wollen wir die sozialen Kontakte aufrecht erhalten, bzw. neu begründen, unter der Berücksichtigung der Selbstständigkeit eines jeden einzelnen Bewohners.
Als besondere Wohnform bieten wir Bewohnern mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen den Dementenbereich an, in der die Gestaltung des Wohnbereiches ganz den Bedürfnissen unserer Bewohner zugeschnitten ist. Der Bereich ist so angelegt, dass immer wieder barrierefreie Wege (Rundwege) vorzufinden sind. Selbst das Haus ins „geschützte“ Freie zu verlassen, soll dem dementen Bewohner das Gefühl geben, das er sich in seiner Lebenswelt nicht eingeengt fühlt. Die Einrichtung der Wohngemeinschaft ist so eingerichtet, dass unterschiedliche erlebte Lebensphasen vorzufinden sind.
Mit verschiedenen Aktivitätsmöglichkeiten soll die Sinneswahrnehmung gefördert werden. In den anderen Wohnbereichen wird eine integrative Lebensform gelebt und gefördert. Dabei verfolgen wir das Ziel, dass die Menschen, BewohnerInnen und auch MitarbeiterInnen, die hier zusammen leben und arbeiten, gegenseitig ihre körperliche und/oder geistige Beeinträchtigung akzeptieren und mit diesen sinnvoll leben lernen. Dieses Nebeneinander schafft ein Miteinander, dass Beziehungen und Verständnis füreinander wachsen lassen können.
Dabei ist uns auch bewusst, dass die Auseinandersetzung und Konfrontation mit bestimmten schwierigen Lebenslagen für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter Kraft kosten und manche Belastungen mit sich bringt. Wir sehen aber auch die positive Seite dieser Lebensform, die dazu beitragen kann, die Normalität des täglichen Lebens zu fördern. Durch gezielte Betreuungsangebote und Angehörigenarbeit, sowie regelmäßige Teambesprechungen versuchen wir den Belastungen entgegenzuwirken. Mit dem Pflegekonzept wollen wir unsere Bewohner in ihrem Lebensalltag individuell unterstützen und ihnen eine Pflege zukommen lassen, die durch ein professionelles motiviertes Team gewährleistet wird.
Die Motivation unserer Arbeit ist der diakonische Auftrag der Nächstenliebe. Die Grundlage für unsere Arbeit, entnehmen wir einen Vers der Bibel 1. Johannes 3, 18

„Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge,
sondern mit Tat und mit der Wahrheit.“


Das bedeutet jeden Menschen, als individuelle Persönlichkeit und ganzheitlich in seiner gerade befindlichen Lebensphase wahrzunehmen und auch anzunehmen.
Dabei ist uns wichtig:

„Im Mittelpunkt unserer Pflege steht der Bewohner als Mensch,
und nicht seine Krankheit.“



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